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AusblendenResearchers Beer - Our genes and our hearts
Academia Raetica
Beim «Researchers Beer» im Foyer des Kulturplatzes Davos treffen sich am ersten Dienstag des Monats um 18:30 Uhr Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Wissensdurstige, um sich auszutauschen und kennenzulernen.
Am 3. März 2026 steht das Researchers Beer ganz im Zeichen von Cardio-CARE und der Frage, wie Genetik dazu beitragen kann, Herz-Kreislauf-Erkrankungen besser zu verstehen, vorzubeugen und zu behandeln. Special Guest ist Dr. Cristian Riccio, Bioinformatiker bei Cardio-CARE.
Moderiert von Barbara Haller Rupf beleuchtet das Gespräch, wie Cardio-CARE Genetik und Datenwissenschaft in enger Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten verbindet, um neue Erkenntnisse zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu gewinnen. Zudem werden Ergebnisse einer aktuellen Studie zu erblich bedingten Formen stark erhöhter LDL-Cholesterinwerte vorgestellt. Daraus ergibt sich eine ebenso aktuelle wie kontrovers diskutierte Frage: Ist die Zeit reif für ein bevölkerungsweites genetisches Screening auf erbliche Formen von hohem Cholesterin?
Zum Gast
Dr. Cristian Riccio studierte Biologie in Lausanne und promovierte an der University of Cambridge. Anschliessend arbeitete er bei einem Schweizer Start-up, das genetische Tests für Krebserkrankungen entwickelte, bevor er 2023 zu Cardio-CARE nach Davos wechselte.
Im Zentrum seiner Forschung steht die Frage, wie genetische Faktoren Herz-Kreislauf-Erkrankungen beeinflussen, mit dem Ziel, erbliche Risiken früher zu erkennen und Präventionsstrategien zu verbessern. Zuletzt untersuchte er die Auswirkungen eines bevölkerungsweiten genetischen Screenings auf erbliche Formen von hohem Cholesterin in Deutschland.
Über Cardio-CARE
Cardio-CARE wurde 2019 von der Kühne-Stiftung gegründet. Die gemeinnützige Organisation stärkt den Davoser Medizincampus durch datenbasierte Forschung im Bereich der Herzgesundheit.
Cardio-CARE beherbergt das grösste Ganzgenom-Sequenzierungsprojekt im deutschsprachigen Raum. In Zusammenarbeit mit der Klinik für Kardiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und dem Institut für Pathologie des Universitätsspitals Zürich wurden die Genome von mehr als 9’000 Teilnehmenden der Hamburg City Health Study sequenziert. Diese Daten helfen, genetische Faktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu identifizieren, Diagnosen früher und präziser zu stellen und neue Therapieansätze zu entwickeln.
Der Anlass findet auf Englisch statt.
Cristian Riccio. Bild zur Verfügung gestellt.
Thitikarn Paothongthai / Alamy Stock Photo