Netzwerktreffen: Traditionelle Bewässerung in Graubünden

Aua Viva 2026

Die traditionelle Bewässerung war viele Jahrhunderte von zentraler Bedeutung für die Landwirtschaft und für das Zusammenleben der Menschen in den niederschlagsarmen Regionen Graubündens. Spätestens mit dem Aufkommen der mechanischen Bewässerung wurde sie aufgegeben und geriet in der Folge in Vergessenheit.

Seit einigen Jahren erlebt dieses wichtige Kulturerbe eine Renaissance. Das Ziel der Tagung ist eine Bestandsaufnahme der aktuellen Aktivitäten und Projekte und das Ausloten des Potentials für die Zukunft.

Präsentationen:

Dr. Angelika Abderhalden (Fundaziun Pro Terra Engiadina): Auals Valsot - Wiederinstandstellung von historischen Bewässerungsgräben

Jörg Clavadetscher (Forstamt Val Müstair): Auals im Val Müstair

Dr. Paul Eugen Grimm (Historiker Ftan): Zur Geschichte der Bewässerung im Unterengadin

Dr. Karina Liechti (Stiftung Landschaftsschutz Schweiz): Das immaterielle Kulturerbe der traditionellen Bewässerung

Daniele Papacella (Società Storica Valposchiavo): Historische Bewässerungskanäle und Mühlbäche in Valposchiavo

Kurzreferate zu historischen und reaktivierten Bewässerungssystemen von Johann Clopath & Christian Malär (Trin), Steivan Gaudenz (Brail – Zernez), Guido Casty (Flims) und Helmut Zepik (Sils im Domleschg).

Abschliessend Podiumsdiskussion

Moderation: Stefan Forster (Verein graubünden Cultura)

Flyer

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