Institut für Kulturforschung Graubünden

13. Juni 2018

2018 steht die Veranstaltungsreihe «Literaturwissenschaft» im Zeichen des Erzählten. Mündlich überlieferte und aufgezeichnete Geschichten spielen für die Erforschung von Alltagskultur und Mentalitätsgeschichte eine zentrale Rolle. Über die Erinnerung von Zeitzeugen wird Vergangenes lebendig. Nicht das Ereignis steht dabei im Vordergrund, sondern das Wie und Warum des Erlebten. Menschen erzählen zu lassen, heisst, ihnen eine Stimme zu geben – gerade auch jenen, die sonst kaum gehört werden. Dabei entstehen intensive Momente des Austauschs zwischen Erzählerinnen und Zuhörerinnen. Entsprechend geht es an den drei Abenden nicht allein darum, Geschichten wiederzugeben, vielmehr werden die Umstände befragt, wie mündlich Erzähltes erfasst und festgehalten werden kann.

Mittwoch, 13. Juni 2018, 18.00h, Chur, Kantonsbibliothek Graubünden, Karlihofplatz

Wie es war, Zeitzeugen aus dem Avers und dem Schanfigg erzählen

Kurzreferate mit historischem Bildmaterial von Robert Heinz sowie Marius Hagger und Dagmar Steinemann.

Moderation: Petronella Däscher

Eine Veranstaltung des Vereins für Kulturforschung Graubünden und der Kantonsbibliothek Graubünden.