Institut für Kulturforschung Graubünden

22. März 2019

Samnaun, Bergrestaurant Alp Trida Sattel

Mit Christian Ruch (Autor) und Cordula Seger (Leiterin Institut für Kulturforschung Graubünden) sowie Bernhard Aeschbacher (Leiter Gästeinformation Samnaun).

Aufgrund der verkehrsgeografischen Situation verfügte die Bündner Gemeinde Samnaun stets über engere Beziehungen zu Tirol als zum Unterengadin. Deshalb wurde Samnaun 1892 zum Zollausschluss­gebiet erklärt. Der «Anschluss» Österreichs an das nationalsozialis­tische Deutschland im März 1938 bedeutete eine dramatische Zäsur, dies vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht. Die neuen politischen Verhältnisse hatten aber auch Auswirkungen auf den Gebieten der Flüchtlingspolitik und Spionageabwehr. Und wie heikel die neu­en Verhältnisse waren, zeigte am 9. Mai 1939 ein schwerer Grenz­zwischenfall, der auch diplomatische Aktivitäten nach sich zog.

Die Bahnfahrt auf den Alp Trida Sattel für den Besuch der Vernissage wird von den Bergbahnen Samnaun AG offeriert. Im Anschluss an die Buchpräsentation lädt die Gemeinde Samnaun zu einem Apéro ein.

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Samnaun

Flyer