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«Die sprachliche und kulturelle Vielfalt Graubündens wie auch die ausgezeichnete Lage als Teil des Alpenbogens ruft nach inter- und transdisziplinären Ansätzen, also nach einer Forschung, die Entwicklungen aus verschiedenen Blickpunkten über einen längeren Zeitraum hinweg vernetzt betrachtet und erschliesst.»

Cordula Seger studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie in Zürich und Berlin und promovierte 2003 zum Thema «Grand Hotel. Schauplatz der Literatur» an der TU Berlin. Im Anschluss war sie unter anderem als Lehrbeauftragte im Fachbereich Germanistik an der Universität in Wien tätig, arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Architekturabteilung der ETH Zürich und als Dozentin an verschiedenen Fachhochschulen, so auch im Studienbereich Tourismus an der HTW in Chur. In den vergangenen Jahren war sie als Forschende, Lehrbeauftragte, Kuratorin und Publizistin im Spannungsfeld zwischen Literatur, Architektur und Kulturwissenschaft tätig und legte zahlreiche Publikationen zu den genannten Themen vor. Im Dezember 2017 wurde Cordula Seger vom Kreis Oberengadin für ihr kulturelles Engagement und ihre Forschung mit dem Kulturpreis geehrt. Seit August 2017 ist sie Leiterin des Instituts für Kulturforschung Graubünden mit Hauptsitz in Chur und einer Aussenstelle in Sils Maria.

Dr. phil. Cordula Seger
Leiterin Institut für Kulturforschung Graubünden (ikg)
Reichsgasse 10
7000 Chur
Tel. +41 81 252 70 39

cordula.seger@kulturforschung.ch
www.kulturforschung.ch