Die Themen, zu denen in Graubünden geforscht wird, sind oft sehr komplex. Am diesjährigen Kongress „Graubünden forscht – The Young Researchers Convention“ in Davos hatten sich die jungen Wissensschaffenden zum Ziel gesetzt, ihre Forschung einem fachfremden Publikum anschaulich und verständlich zu präsentieren. Die veranstaltende Graduate School Graubünden bot im Vorfeld eigens einen Kurs an, um die Kommunikationsfähigkeiten der Teilnehmenden zu schulen.

Diejenigen, die das Publikum am besten in ihren Bann ziehen konnten, durften sich über ein Preisgeld in Höhe von je 500 Franken freuen. Die Graduate School Graubünden prämierte insgesamt sieben Preisträgerinnen und Preisträger aus den Medizin- und Lebenswissenschaften sowie den Naturwissenschaften. In der Kategorie Medizinwissenschaften überzeugten Karin Fieten (Hochgebirgsklinik, Davos), Kirstin Jansen (Schweizerisches Institut für Allergie- und Asthmaforschung SIAF, Davos), Sebastian Wangler, (AO Forschungsinstitut, Davos), und Oliver Wirz (CK-CARE, Davos / Schweizerisches Institut für Allergie- und Asthmaforschung SIAF, Davos) mit ihren Präsentationen. Bei den Naturwissenschaften gewannen Stephanie Mayer (WSL Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF, Davos), Hannes Merbold (HTW Chur), und Vincent Simonin (Universität Genf / Schweizerischer Nationalpark).

Am ersten Konferenztag ehrte die Graduate School Graubünden diejenigen rund 40 Forschenden, die zwischen 2016 und 2018 an einer der Bündner Forschungsinstitutionen erfolgreich ihre Doktorarbeit abschliessen konnten. Zehn von ihnen nahmen die Ehrung im Rahmen des feierlichen Abendessens im Ameron Hotel in Davos persönlich entgegen. Marina Sabaté Brescó forscht inzwischen wieder in ihrem Heimatland Spanien, aber sie übermittelte diese Nachricht: „Als ich nach Davos zog, war ich mir nicht sicher, was ich finden würde. Aber Davos wurde bald alles für mich. Beruflich hatte ich die Möglichkeit, im AO Forschungsinstitut und im Schweizerischen Institut für Allergie- und Asthmaforschung an Implantat bezogenen Infektionen und Immunantworten darauf zu arbeiten. Ich konnte mit exzellenten Forschenden in verschiedenen Bereichen in beiden Institutionen zusammenarbeiten. Ich traf Menschen aus der ganzen Welt, die mich inspiriert und gelehrt haben. Daraus haben sich auch tiefe Freundschaften entwickelt. Während nichts ewig hält, wird meine Zeit in Davos eine wertvolle und unvergessliche Erfahrung in meinem Leben bleiben.“

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