Graduate School Graubünden

14. September 2016 – 15. September 2016

Rückblick
Leidenschaft für den Beruf und wissenschaftliche Neugier sind die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere in der Forschung. Dass dies der Wahrheit entspricht, stellten die jungen Wissensschaffenden in ihren Präsentationen am fünften Kongress „Graubünden forscht –Young Scientists in Contest“ am 14. und 15. September 2016 im Kongresszentrum Davos eindrücklich unter Beweis.

Die Graduate School Graubünden prämierte die besten Arbeiten auf dem Gebiet der Medizinwissenschaften, der Naturwissenschaften und der Geistes- und Sozialwissenschaften mit einem Preisgeld in Höhe von je 500 Franken. Insgesamt sieben Preisträgerinnen und Preisträger durften sich über diese Auszeichnung freuen.

In der Kategorie Medizinwissenschaften zeigten Marina Sabaté-Brescó, (AO Forschungsinstitut, Davos; Schweizerisches Institut für Allergie- und Asthmaforschung SIAF, Davos), Letizia Vainieri (AO Forschungsinstitut, Davos) und Marcin Wawrzyniak (Schweizerisches Institut für Allergie- und Asthmaforschung SIAF, Davos) die beste Leistung. Bei den Naturwissenschaften punkteten William Ball (Physikalisch-Meteorologisches Observatorium Davos/Weltstrahlungszentrum), Achille Capelli (WSL Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF, Davos) und Lukas Hofer (CSEM, Landquart). Laura Trott von der Freien Universität Bozen (Südtirol) überzeugte mit ihrer sozialwissenschaftlichen Arbeit über die Integration von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen im Südtirol.

Am ersten Konferenztag ehrte die Graduate School Graubünden diejenigen rund fünfzig Forschenden, die zwischen 2014 und 2016 an einer der Bündner Forschungsinstitutionen erfolgreich ihre Doktorarbeit abschliessen konnten. Zehn von ihnen nahmen die Ehrung im Rahmen des feierlichen Abendessens in Hotel Seehof in Davos persönlich entgegen. Die Geehrten berichteten über ihre Erfahrungen in Graubünden. Carmelia Maissen zeigte, dass auch die Forschung zu Randthemen in Randregionen in einer Randdisziplin, unerwartet ein Sprungbrett für eine berufliche Karriere bedeuten kann. Juan Escallon aus Kolumbien entdeckte am WSL Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF seine Liebe zu Schnee und Wintersport. Heute setzt er sein Wissen erfolgreich beim Weltmarktführer für Seilbahnbau ein.

Die Podiumsdiskussion „Choosing a career path“ und der darauf aufbauende Workshop „Career development“ gaben Impulse für die Karriereplanung. Welche Möglichkeiten bieten sich den Forschenden? Welche Fähigkeiten erwirbt man während der akademischen Ausbildung, die auch in der beruflichen Praxis nützlich sind? Zum Abschluss der Konferenz gab die Gesprächsrunde zu „Grenzen und Chancen in der medizinischen Forschung“ einen Einblick über medizinische Trends und deren ethisch-moralische Tragweite.

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Programm- und Abstractheft

Presseecho:
Weiterbildunsgzeitung, October 27, 2016, „Auszeichnungen für hervorragende Forschung“
Davoser Zeitung, 20. September, 2016, „Hervorragende Forschung ausgezeichnet“
Südostschweiz, 14. September, 2016, „Ein Leben lang auf Entdeckungsreise“
Davoser Zeitung, 6. September, 2016, „Graubünden forscht 2016“

Eröffnungsansprachen (Mittwoch, 14. September, 2016)
Walter Reinhart (Präsident Graduate School Graubünden)
Martin Jäger (Departementsvorsteher Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement Graubünden; Regierungsrat Kanton Graubünden)
Cyrill Ackermann (Grosser Landrat, Gemeinde Davos)
Vorstellung der Graduate School Graubünden durch Duri Bezzola (Geschäftsführer Graduate School Graubünden)