Die Begriffe “Natur” und “Wissenschaft” sind in Graubünden eng miteinander verknüpft, denn naturwissenschaftliche Forschung in Graubünden hat eine mehr als hundertjährige Tradition. Carl Dorno legte den Grundstein für die Erforschung der Sonne und des Erdklimas in Davos bereits 1907. Heutzutage entwickeln Forscherinnen und Forscher des Physikalisch-Meteorologischen Observatoriums Davos Instrumente zur Messung der Sonnenstrahlung, die auf Satelliten im Weltraum zum Einsatz kommen. Der Schweizerische Nationalpark feierte 2014 sein 100 jähriges Bestehen. Seitdem haben sich zahlreiche Wissenschaftler der Erforschung der dort beheimateten Tiere und Pflanzen gewidmet. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF ist seit 1936 in Davos beheimatet. Das Knowhow der Schnee- und Lawinenexperten ist weltweit gefragt. Seit 2008 beschäftigt sich das Global Risk Forum mit Risiko- und Katastrophenmanagement und lädt zu internationalen Konferenzen nach Davos ein.